Rezension

[Rezension] Liber Bellorum I – Blut und Feuer

Autorin: Warda Moram

Erscheinungsdatum: 20.10.2021

Verlag: Mankau Verlag

ISBN: 9783863746230

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 340 Seiten

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Der Klappentext:

Zwei Brüder ziehen heimatlos umher: Der verwegene Kyle ist getrieben von seiner dunklen Vergangenheit, während der zurückhaltende Raven an der Impulsivität seines Bruders so manches Mal verzweifelt. Warum müssen sie stets fliehen, warum ständig lügen?
Als sie ein Tabu brechen und die Grenze zum Verbotenen Land überschreiten, treten die in ihnen schlummernden magischen Kräfte zutage. Auf der hoch angesehenen Akademie von Lunaris sollen Kyle und Raven lernen, ihre Magie zu kontrollieren und zu nutzen. Doch bald schon beginnt die schöne Fassade zu bröckeln, und düstere Prophezeiungen nehmen Gestalt an …

 

Das Buchcover:

Das Buchcover hat mich sofort angesprochen, insbesondere die filigranen Verzierungen, die ihm eine besondere Note verleihen. Obwohl das Cover nicht viel über den Inhalt preisgibt, schaffen die harmonischen Farben und die edle Prägung eine ansprechende Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt.

 

Meine Meinung:

Die Erzählung dreht sich um die Waisenkinder Raven und Kyle, die in eine magische Welt eintauchen. Dort entdeckt Raven die faszinierende Kunst der Blutmagie, während Kyle sich mit der Feuermagie auseinandersetzt. Die Geschichte ist durchdrungen von starken Emotionen wie Wut, Liebe und Brüderlichkeit, die den Leser mitreißen. Besonders gelungen ist die Ausgestaltung der Akademie, die lebendig und detailreich beschrieben wird. Allerdings empfinde ich das Finale rund um den Schattenclan als etwas zu hastig. Es scheint, als hätte die Autorin viel mehr zu erzählen gehabt, aber nicht die Möglichkeit dazu erhalten. Dennoch hat mir der Schreibstil insgesamt sehr gut gefallen.

Die Charaktere sind ebenfalls überzeugend gestaltet. Raven durchläuft eine beeindruckende Entwicklung, vom schüchternen Jungen zum selbstbewussten Magier. Kyle bleibt zwar temperamentvoll, zeigt aber auch eine gewisse Bodenständigkeit. Melenis, eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Platz in dieser Welt, ist ebenfalls gut ausgearbeitet. Die Nebencharaktere fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und bereichern sie.

 

Das Fazit:

Insgesamt ist das Buch eine fesselnde Lektüre, die mit einer spannenden Handlung und gut konstruierten Charakteren überzeugt. Trotz kleinerer Schwächen im Finale bleibt es ein unterhaltsames Abenteuer, das Lust auf mehr macht. Ich empfehle es allen, die gerne in magische Welten eintauchen und Geschichten über Freundschaft und Selbstfindung erleben möchten.

Danke an den Verlag für das Buch!

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