Rezension

[Rezension] The Penguin Paradox

Autorin: Greta Milán

Erscheinungsdatum: 01.10.2025

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

ISBN: 9783473586790

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 480 Seiten

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Der Klappentext: 

Veterinärmedizinerin Emerie ist überglücklich: Sie darf an einer Forschungsreise in die Antarktis teilnehmen. Wenn da nur nicht der Leiter des Teams wäre. Beckett treibt Emerie auf der Polarstation zunehmend in den Wahnsinn. Eigentlich muss sie sich auf ihre Doktorarbeit über Pinguine konzentrieren. Doch je länger sie mit Beckett zusammenarbeitet, desto schwerer fällt es ihr, die Hitze zu ignorieren, die sich trotz arktischer Temperaturen in ihr ausbreitet, wann immer er in ihrer Nähe ist.

Das Buchdesign:

Das Cover von The Penguin Paradox gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut. Besonders schön finde ich, dass nicht nur die Pinguine und die antarktische Landschaft dargestellt werden, sondern auch die beiden Protagonisten. Die Illustration des Schnees, kombiniert mit dem lilafarbenen Himmel, schafft eine stimmungsvolle, winterliche Atmosphäre. Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch das Outfit der beiden Figuren – dieses wirkt im Vergleich zur eisigen Umgebung etwas unpassend und bricht leicht mit der ansonsten sehr harmonischen Gestaltung.

Meine Meinung:

Der Roman beginnt stark und weckt sofort Interesse. Anfangs wirkt die Geschichte wie ein klassischer „Bad Boy–Good Girl“-Roman, aber die Idee rund um den wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt bringt eine frische und spannende Note hinein. Im Zentrum steht Emerie, die mit auf eine Forschungsmission reisen darf, um ihre Doktorarbeit voranzutreiben. Ausgerechnet Beckett, der Bad Boy und Teamleiter ihrer Universität, begleitet sie – und zwischen den beiden herrscht zunächst alles andere als Harmonie.

Mit der Zeit, eng zusammen auf der Forschungsstation, kommen sie sich näher. Bis hierhin funktioniert die Geschichte sehr gut, und die winterliche Atmosphäre sowie die Pinguine bieten einen reizvollen Rahmen. Leider fällt das Ende deutlich ab: Es wirkt überhastet und teilweise übertrieben. Besonders schade fand ich, dass Beckett denselben Fehler aus seiner Vergangenheit erneut begeht – gerade, weil das Setting und die tierischen Begleiter viel Potenzial für eine tiefere, dramatischere Entwicklung geboten hätten.

Die Erzählweise aus beiden Perspektiven sorgt zwar für Dynamik, bleibt aber insgesamt zu oberflächlich. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, vor allem mehr Einblicke in die Vergangenheit der Protagonisten, statt nur kurze, angerissene Erzählungen.

Das Fazit:

The Penguin Paradox ist eine schöne, winterlich-romantische Geschichte mit charmanter Atmosphäre und einer interessanten Grundidee. Allerdings führt das zu schnelle und schwache Ende dazu, dass der Roman hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

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