Rezension

[Rezension] Strange Familiars

Autorin: Keshe Chow

Verlag: Moon Notes

Erscheinungsdatum: 15.05.2026

Ausgabe: Taschenbuch

ISBN: 9783969760833

Sprache: Deutsch

Umfang: 496 Seiten

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Der Klappentext:

Chaos in London, magische Wesen außer Kontrolle – und zwei Rivalen, die sich zusammenraufen müssen. Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus reichem Elternhaus, kommt ihr dabei ständig in die Quere. Als gefährliche Magieexplosionen die Stadt erschüttern, die etwas mit den magischen Tieren in Gwens und Harrisfords Obhut zu tun haben, bleibt ihnen nur eins: zusammenarbeiten. Zwischen knisternden Flirts, hitzigen Wortgefechten und einem mürrischen, sprechenden Kater steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss – nämlich das Schicksal der ganzen magischen Welt.

Das Cover:

Das Cover des Buches hat mir sofort gefallen. Es zeigt eine wunderschöne Illustration der Hauptcharaktere in großen Bogenfenstern und vermittelt direkt die magische Atmosphäre der Geschichte. Besonders die Gestaltung wirkt geheimnisvoll und passt perfekt zur Handlung rund um Magie und Geheimnisse im modernen London.

Meine Meinung:

In der Geschichte geht es um magische Explosionen und deren Auswirkungen auf die magische Welt. Gwen und Harrisford untersuchen diese mysteriösen Vorfälle und stoßen dabei nicht nur auf magische, sondern auch auf emotionale Explosionen. Je tiefer die beiden graben, desto mehr entdecken sie die Wahrheit hinter den Fassaden und Geheimnissen ihrer Welt.

Gwen mochte ich von Anfang an sehr. Sie ist ehrgeizig, humorvoll und unglaublich stur. Besonders schön fand ich ihre Entwicklung: Von einer eher verschlossenen Einzelgängerin wächst sie immer mehr über sich hinaus und lernt, anderen zu vertrauen und Freundschaften zuzulassen.

Auch Harrisford hat mir sehr gefallen. Er ist ebenfalls ehrgeizig und stur, doch nach und nach beginnt seine harte Fassade zu bröckeln. Seine Entwicklung wirkte authentisch und harmonierte wunderbar mit der von Gwen. Die Dynamik zwischen den beiden war spannend zu verfolgen.

Ein echtes Highlight waren für mich die Seelentiere. Sie haben der Geschichte zusätzlichen Charme verliehen und sorgten immer wieder für witzige oder skurrile Momente, die die Handlung aufgelockert haben. Dadurch entstand eine tolle Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen.

Der Schreibstil war angenehm flüssig, spannend und humorvoll. Die Geschichte ließ sich sehr leicht lesen und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.

Das Fazit:

Seamere College 1. Strange Familiars ist ein spannender und magischer Auftakt mit tollen Charakterentwicklungen, humorvollen Momenten und einer faszinierenden Welt. Besonders Gwen, Harrisford und die Seelentiere machen die Geschichte zu etwas Besonderem. Wer Urban Fantasy mit Geheimnissen, Magie und einer guten Portion Humor mag, sollte dieses Buch definitiv lesen.

Danke an den Verlag für das Buch!

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