Rezension

[Rezension] Soko Brücke

Autor: Jörg Pfeifer

Verlag: hansanord

Erscheinungsdatum: 18.03.2025

Ausgabe: Taschenbuch

ISBN: 9783947145959

Sprache: Deutsch

Umfang: 272 Seiten

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Der Klappentext

Im Elsterflutbecken, mitten in Leipzig, werden 2016 Leichenteile eine Frau gefunden – versteckt im Schilf unter der Landauer Brücke. Für die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Leipzig beginnt damit die Jagd nach einem Phantom. Alles deutet darauf hin, dass der Täter nicht weit entfernt, im Umfeld des Lindenauer Marktes lebt, dort vielleicht schon auf der Suche nach einem neuen Opfer ist. Über viele Monate verlaufen alle Spuren im Sande – dann verschwindet wieder eine junge Frau. Zeugen haben sie zuletzt beim Verlassen einer Bar gesehen….
Ein True-Crime-Story über die aufsehenerregende Fahndung der „SOKO Brücke“ nach dem Leipziger Frauenmörder.

Das Cover

Das Cover ist insgesamt sehr schlicht gehalten. Zu sehen ist eine Brücke mit mehreren Lampen, während sich der Mondschein rot auf dem Wasser spiegelt. Gerade diese ungewöhnliche Farbgestaltung fällt ins Auge und passt meiner Meinung nach sehr gut zur düsteren Atmosphäre der Geschichte. Insgesamt fügt sich das Cover stimmig in die Handlung und die Thematik des True-Crime-Falls ein.

Meine Meinung

In diesem True-Crime-Buch geht es um den Mord an einer Frau in Leipzig. Die Ermittlungen beginnen unmittelbar, doch zunächst scheinen sich die Spuren zu verlieren. Dann verschwindet erneut eine Frau und der Fall nimmt eine neue Wendung.

Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten aus den Jahren 2016 und 2017. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Autor die Ermittlungen aufbereitet. Er erzählt den Fall nicht einfach nur sachlich nach, sondern lässt die Ereignisse beinahe wie eine Geschichte wirken. Dadurch konnte ich mich sehr gut in die Ermittler und ihre Arbeit hineinversetzen und die einzelnen Schritte der Ermittlungen nachvollziehen.

Zwischendurch werden immer wieder direkte Zitate aus Interviews und den Recherchen des Autors eingebunden. Dadurch wirkt das Buch besonders authentisch und lebendig. Für mich hatte es teilweise den Charakter eines geschriebenen Podcasts oder Hörbuchs, in dem man Schritt für Schritt durch den Fall und die Ermittlungen geführt wird.

Gerade diese Mischung aus erzählerischer Darstellung, echten Aussagen und den detaillierten Recherchen hat das Buch für mich besonders interessant gemacht. Die Spannung bleibt dabei über weite Strecken erhalten und ich wollte wissen, wie sich der Fall weiterentwickelt.

Fazit

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Besonders die Art, wie der Autor die wahren Ereignisse erzählt und mit Interviews sowie eigenen Recherchen verbindet, macht den Fall lebendig und spannend. Auch der Bezug zu Leipzig hat für eine besondere Atmosphäre gesorgt.

Wer True Crime mag und sich für reale Kriminalfälle sowie die dahinterstehenden Ermittlungen interessiert, findet hier eine spannende und anschaulich erzählte Geschichte. Für mich fühlte es sich tatsächlich ein wenig wie ein Podcast in Buchform an – nur eben zum Lesen. Eine interessante und spannende Aufarbeitung des Falls, die mich bis zum Ende gefesselt hat.

Danke an den Verlag für dieses Buch!

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